T´ai Chi Ch´uan

Die Kunst der natürlichen Bewegung

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Die Wurzeln des T´ai Chi Chúan liegen in der Geschichte der chinesischen Kultur. Schon in früher Zeit übten sich die Chinesen in der ganzheitlichen Kampfkunst.

Die Grundlagen und Erkenntnisse, z.T. aus dem Daoismus, das Wissen um yin und yang führen zu einer Arbeit des gesamten Menschen: Kein oben ohne unten, kein außen ohne innen, kein vorn ohne hinten, kein Geist ohne Körper etc.

In einer alten Schrift (Chang Naizhou, 1736 – 1795) findet sich folgende Stelle:

Es ist wichtig, keine Kraft zu verwenden und vielmehr alle Stellungen natürlich und langsam in runden, tanzgleichen Bewegungen auszuführen. Koordiniere den ganzen Körper in ein vereinigtes Ganzes und lasse ihn leicht, lebendig und vollkommen werden. Wo immer Steifheit und Ungelenkigkeit sind, löse sie Schritt für Schritt durch die Stellungen auf.
Wenn du die Stellungen übst, entspanne dich und öffne alle Gelenke deines Körpers!

T´ai Chi Ch´uan ist eine vorgegebene Abfolge von Bewegungen, also eine äußere Form, die aber mit inneren Prinzipien erfüllt werden muss.

Es gibt eine Vielfalt von Formen, verschiedene Stile: Chen, Yang, Wu, Sun etc. Die o.g. Grundlagen sind allen gemeinsam.

Eine Form kann eine sehr lange Abfolge von einzelnen Figuren haben. Zum leichteren Erlernen haben sich Kurzformen entwickelt.

Auch T´ai Chi Ch´uan dient der Pflege der körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit.

= Yangsheng